Heimat – neue Ideen und die Frage: „Was ist für Dich „Heimat“?

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Viele verbinden Heimat mit Familie, andere mit Wohlfühlen, noch andere mit Orten. Manche brauchen gar keine Heimat, weil sie sich überall gut fühlen. Ich bin hier geboren und fühle mich wohl, in „meinem Revier“. Wir Menschen im Ruhrgebiet erleben gerade ein Revival der Heimatlieb im „Pott“. Das hier nicht alles toll ist, wissen wir, aber wir lieben auch das, was das Ruhrgebiet ausmacht. Unser „Pott“ ist nicht schwarz, sondern bunt. Viele Menschen, viele Kulturen, viele Gegensätze. Hier kannst Du alles haben und das auf engstem Raum! Volle Städte, einsame Wald- und Wiesenwege, Industrie und Hochtechnologie, hier liegt alles nebeneinander.

Nicht umsonst steigen die Touristenzahlen von Jahr zu Jahr, um sich anzusehen, wie wir den Wandel geschafft haben…. „Komm mit, ich zeige Dir, was unser Revier ist!“

Hier ein paar Statement zu einer Umfrage von 2012

Folgende Beschreibungen der Heimat wurden angegeben:

– Heimat ist wo ich geboren wurde, aber es muss nicht mein Zuhause sein.
Heimat bedeutet fuer mich den Ort wo meine Wurzeln liegen.
groetjes

– Heimat ist da wo ich herkomme, wo ich hingehe und wo ich bin, solange es dort Menschen gibt die sich mit mir verbunden fühlen und ich den Flecken Erde schön finde.
Aber Heimat ist auch das Land, aus dem meine Familie seit Generationen stammt und auf das ich zurückblicken kann.

– Heimat ist da, wo man die Namen der Toten kennt.
Das ist bei mir Hohenlimburg-wenn ich da auf einen Friedhof gehe, sagen mir die Namen was. Und
das wird immer Heimat bleiben-zu Hause kann man ja woanders sein 😉

– Heimat ist ein Ort, wo man sich sicher und geborgen fühlt. Es muss nicht der Ort der Kindheit sein, finde ich. Heimat ist quasi sein eigenes „Revier“ oder „Zuhause“. Ich bezeichne es mal als emotionale Ortsgebundenheit.

– ich war dieses jahr zum 1. mal in pommern ( meine mutter stammte daher) und es war vollkommen ergreifend.
für mich war es auch, einen teil der wurzeln zu suchen & zu finden.
elternhaus meines opas.
heimat ist auch, vertriebenensehnsucht.

– Frank Goosen, Autor, Fußballfan und Komiker aus Bochum schreibt in seinem Buch „Sommerfest“ was Heimat ist: „Woanders weiß er selber, wer er ist, hier wissen es die anderen. Das ist Heimat.“

– Für mich ist Heimat, wo ich mich wohl fühle.Heimat ist für mich noch immer der Ort, wo ich geboren worden bin und wo meine Eltern heute noch wohnen. Ich denke, wenn es meine Eltern nicht mehr gibt, wird mein jetziger Wohnort meine Heimat werden

– Heimat kann meiner Meinung nach überall sein, es müssen lediglich einige Grundlegende Dinge dafür vorhanden sein, wie z.B ein Freundeskreis, eine „zweite Familie“ und Arbeit. Ich war drei Monate in Brasilien zu Gast bei einer Familie und habe diese drei Vorraussetzungen relativ schnell vorgefunden. Deswegen habe ich mich da auch voll integriert und vor allem heimisch gefühlt….

– Ich bin 28 und wohne nun seit 6 Jahren in München.Obwohl ich mir in dieser Zeit einen Freundeskreis aufgebaut habe und einen Freund habe, den ich nicht mehr in meinem leben missen möchte, ist und bleibt meine Heimat Essen, wo ich geboren wurde, aufgewachsen bin und meine Familie habe.

– Auch nach 21jahren würde ich nie Mals mehr aus Langerfeld weg gehen es ist einfach immer wieder schön morgens früh all die bekannten Gesichter zu sehen.

– Das Wort hat für mich zwei Bedeutungen. Zum Einen der Ort in dem man geboren und aufgewachsen ist, zum Anderen der Ort an dem man sich wohl fühlt. Ich bin gemeinsam mit meinem Freund von Köln nach Berlin gezogen und für mich ist Heimat dort, wo er auch ist. Ebenso können die neu gewonnen Freunde einem das Gefühl von Heimat vermitteln.

– Was Heimat wirklich bedeutet, weiß ich erst seitdem ich 4 Jahre in Bayern wohne. Obwohl ich meine Familie bei mir habe, stellt sich kein Gefühl von „Heimat“ ein. Die Leute sind, vornehm ausgedrückt, komplett anders und ich vermisse das Ruhrgebiet und meine Heimat Bochum sehr. Es ist ungewöhnlich sich in seinem eigenen Land so fremd zu fühlen.

– Ich hab mein Leben lang in Duisburg gewohnt, fühle mich dort aber nie richtig heimisch. Ich glaube, dass ich meine Heimat noch finden muss. Am ehesten kommt im Moment Bremerhaven als Heimat in Frage. Ich hab nie da gewohnt, aber viele meiner liebsten Menschen wohnen dort.
Und vielleicht ist meine Heimat am einfachsten so definiert: WELT!

-Für mich ist Heimat da wo man aufgewachsen ist da meine Eltern sich geschieden haben und ich damals noch nicht selber entscheiden konnte wo ich wohnen möchte wohne ich nun bei meiner Mutter in Bevergern wo ich auch echt tolle Freunde gefunden habe aber meine alte gute Heimat Glandorf wird auf immer das beste bleiben ,meine Freunde da sind nicht auszutauschen mit ihnen bin ich schließlich aufgewachsen hiermit einen schönen Gruß nach Glandorf

– Heimat.
Das kann die Heimat sein, in der man aufgewachsen ist, oder auch Gegenden, die man erst im Laufe des Lebens kennen, schätzen und lieben gelernt hat. Weil sie einem genau das geben, was ich meiner Meinung nach unter Heimat verstehe: Das Gefühl, angekommen zu sein.
Sich nicht verstellen zu müssen. Sich frei zu fühlen. Ein Ort, an dem mir Land, Menschen, Natur nicht fremd sind, sondern irgendwie vertraut, vom ersten Augenblick an.
Und dazu gehören ganz sicher auch Familie und Freunde.
Sie können eine weniger schöne Gegend zu einer vertrauten werden lassen, durch gemeinsamen Austausch, Spaß und Erlebnisse.Gibt es nicht den Spruch: „Heimat ist dort, wo man willkommen ist“ ? Das passt auf heute, sowie auf früher. Zeitlos.

– Mein HeimatORT wird immer das 5000-Seelen-Dorf bleiben, in dem ich 16 Jahre meiner Kindheit und Jugend verbracht habe. Mittlerweile (nach 6 Jahren) fühle ich mich auch in Bochum wohl, aber Heimat würde ich das wohl nie nennen. Und ich muss Kraftklub zustimmen, dass der Pott und Chemnitz sich schon sehr ähnlich sind. In DÜSSELDORF würde ich mich wohl nicht so wohl fühlen.
Heimat ist für mich die Region um meinen HeimatORT herum, wobei dass stark durch Lokalpatriotismus bestimmt ist was ich zu dieser Region dazu zähle (kleine Dorffehden). Chemnitz würde ich z.B. definitiv davon ausschließe.
Lustig finde, dass ich immernoch sage ich würde „nach Hause“ fahren, wenn ich in meinen Heimatort fahre, obwohl das schon seit 9 Jahren nicht mehr mein zu Hause ist.

– Heimat ist, wo man geboren wurde und aufwuchs. Wo die Verwandten, Großeltern, Tanten, Onkels, Cousins, Cousinen in unmittelbarer Nähe wohnen. Wo man zur Schule ging und Abitur gemacht hat. Und wo man nach längerem entfernteren Aufenthalt, z.B. Auslandsaufenthalt gerne wieder zurückkommt nd sich an seine Jugendzeit zurückerinnert. Für mich ist meine Heimat im Kopfund im Herzen!

– Heimat ist für mich der Ort, an dem ich mich Zuhause fühle. Ich hab die ersten vier Jahre meines Lebens in Aachen gewohnt, danach sind wir ins Münsterland gezogen. Obwohl es nur vier Jahre waren, fühle ich mich in Aachen immer noch Zuhause, dieses Gefühl hab ich in Westfalen nie.

– Hallo Ihr lieben, ich bin vor 5.5 Jahren ausgewandert. Ich habe in Bottrop gelebt und und für mich ist Heimat ein kultureller Bezug. Mein zuhause ist nun meine Familie in Brasilien und ich liebe es hier zu leben (mag das kalte nicht) aber ich bin Stolz auf deutsche Kultur und Qualitäten die auch hier hohe Anerkennung bekommen, Kurze Rede langer Sinn – für mich ist Heimat kulturelle Prägung, durchaus durch regional Bestimmt. Macht es Gut und weiter so. Beste Grüße von Cai aus dem warmen Brasilien

– Heimat ist und bleibt für mich meine Heimatstadt Essen. Trotz all der Macken, ist sie für mich die Stadt, in die ich immer wieder gerne zurückkehre. Zwar ist sie nicht die schönste Stadt Deutschlands, das ist meiner Meinung nach Hamburg. Aber Essen ist für mich, auch nachdem ich mein Herz nach einem Jahr in Australien ein bisschen an dieses Land verloren hab, die Stadt – und der Ruhrpott, die Region, in der ich aufgewachsen bin, mit der ich die schönsten Erinnerungen und das Gefühl zuhause zu sein verbinde.

– Heimat ist für mich da wo meine Freunde sind.
Zur Zeit lebe ich in Kapstadt und fühle mich hier absolut heimisch aber im Herzen bleib ich immer ein Ruhrpottkind. Auf diesem Wege einfach mal ganz liebe Grüße an meine alte Heimat und meine Freunde aus Bottrop.

– Ich bin für mein Masterstudium vor einem Jahr vom Ruhrgebiet nach Mainz gezogen. Für mich ist die Heimat das Ruhrgebiet (dort habe ich 24 Jahre lang gewohnt). ‚Zu Hause‘ ist für mich aber mittlerweile Mainz, da ich dort wohne, studiere und meinen Alltag lebe. Das ist aber wiederum nur möglich, da mir meine Heimat – mit meiner Familie und den besten Freunden der Welt – Rückhalt gibt.

– Ich als ü-40 gehör bei euch ja schon zum alten Eisen. Gerade deswegen bedeutet „Heimat“ für mich sehr viel! Ich hab früher meine Bekannten ein bisschen beneidet, die in die Welt gingen. Ich war zu „feige“ dazu, wäre an Heimweh kaputt gegangen, wenn ich nicht einmal in der Woche den „eigenen Kirchturm“ gesehen hätte.
Auch haben jetzt haben viele tiefe, persönliche Dinge einen großen Grund hier zu sein: der frühe Tod meines Mannes und die damit entstandene tiefe Verbunden heißt an „unser“ Dorf, die Kinder, die nun hier aufwachsen und außerdem ist es einfach suuuper schön hier- da wo andere Urlaub machen!!

– Heimat?
Ist ein Land, dass nicht versucht der ganzen Welt Asyl zu gewähren und das Experiment Multi-Kulti versucht und seine Kultut erhält. Leider kann ich nicht mehr sagen, das ist meine Heimat.
Hier in diesem Land wird mehr für die Interessen von Unternehmen, Ausländern die integriert werden sollen, „Religionsgemeinschaften“ und den letzten Idioten getan, als für Intelligente Leute an Unis oder Leute die sich benehmen. Ich kenne da nur einen Spruch und der trifft hier nicht zu.
„Stärke deine Stärken und lerne einfach mit deinen Schwächen umzugehen“
Hier sieht es anders. Hier wird sich nur um den Morast gekümmert der sich eh nicht ändern lässt.

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